Steigende Finanzierungskosten vermeiden

Steigende Finanzierungskosten vermeiden

 

Zinscaps gehören zu den Derivaten und dienen zur Absicherung des Zinsänderungsrisikos bei Finanzierungen mit variablen Zinsen. Sie sind an einen Referenzzinssatz gebunden, meistens den 3-Monats-Euribor, und werden fällig, wenn der Referenzzinssatz den vereinbarten Absicherungszinssatz zu den Fixierungszeitpunkten übersteigt.

Sie profitieren damit weiterhin im historisch tiefen Zinsumfeld von positiven variablen Zinsen und entscheiden, wie hoch Ihre Zinsen zukünftig maximal steigen sollen. Steigen die Zinsen zu den Fixierungszeitpunkten, zahlt der Zinscap die Differenz zu dem von Ihnen vereinbarten Absicherungszinssatz.

 

Zur Vermeidung steigender Finanzierungskosten

Die Kosten für einen Zinscap hängen von der gewählten Laufzeit, der Höhe des Absicherungszinssatzes und vom Volumen ab. Die Laufzeit eines Zinscaps sollte mit der Finanzierung abgestimmt sein und wird in Zinsanpassungsperioden, den Caplets, von drei oder sechs Monaten unterteilt.

Das Mindeststartnominale für ein Zinscap beträgt 200.000 Euro. Ein Euro-Zinscap für ein abgesichertes Nominale von 200.000 Euro für den Referenzzinssatz 3-Monats-Euribor mit zehn Jahren Laufzeit und linearen Tilgungen kostet für eine Zinsobergrenze von 1,00 Prozent eine einmalige Prämie von 2,55 Prozent oder 5.100 Euro, für eine Zinsobergrenze von 2,00 Prozent 1,95 Prozent oder 3.900 Euro.

Bitte beachten Sie: Diese Kosten dienen der Veranschaulichung und können von den tatsächlich handelbaren Werten und Konditionen abweichen. Kreditaufschläge bleiben von diesem Produkt unberührt. Sollten die Zinsen niemals über die Zinsobergrenze steigen, verfallen der Zinscap und die Prämie.

 

Ohne Änderung der Finanzierung möglich

Zinscaps sind ein Instrument für Kundinnen und Kunden, die nach Möglichkeiten suchen, höhere Finanzierungskosten bei steigenden variablen Zinsen zu vermeiden, und die an Ihren Finanzierungen keine Änderungen vornehmen möchten.

Ihre Kundenberaterin und Ihr Kundenberater informieren Sie gerne über die Möglichkeiten, Ihre Finanzierungskosten mit Raiffeisen abzusichern. Lassen Sie sich beraten!

 

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Die Entwicklung der Zinsen im Euroraum (Grafik)

 

 

Wichtige Hinweise

Das ist eine Marketingmitteilung gemäß Wertpapieraufsichtsgesetz, die zu unverbindlichen Informationszwecken erstellt wurde. Sie ist keine Finanzanalyse und stellt weder Anlageberatung, noch ein Angebot oder eine Empfehlung beziehungsweise eine Einladung zur Angebotsstellung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten oder Veranlagungen dar. Diese Information ersetzt nicht die persönliche Beratung und Risikoaufklärung durch die Kundenbetreuerin oder den Kundenbetreuer im Rahmen eines Beratungsgesprächs. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Finanzinstrumente und Veranlagungen teilweise erhebliche Risiken bergen. Die in dieser Information enthaltenen Angaben sind genereller Natur und berücksichtigen nicht die individuellen Bedürfnisse von Anlegerinnen und Anlegern, wie etwa hinsichtlich Ertrag, finanzieller oder steuerlicher Situation oder Risikobereitschaft. Wertpapiergeschäfte bergen zum Teil hohe Risiken in sich, bis hin zum Verlust oder Totalverlust des eingesetzten Kapitals. Beim Erwerb von Wertpapieren fallen Kosten wie zum Beispiel ein Ausgabeaufschlag an, die bei Verkauf nicht rückerstattet werden. Die in dieser Information enthaltenen Angaben basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung der mit der Erstellung betrauten Personen zum Zeitpunkt der Ausarbeitung und können daher künftigen Änderungen und Ergänzungen durch die Raiffeisenbank unterliegen. Mit Ausnahme der Informationen zu Eigenemissionen ist die Haftung der Raiffeisenbank für die Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen beziehungsweise Informationsquellen oder für das Eintreten darin erstellter Prognosen, ausgeschlossen. Die Vervielfältigung von Informationen oder Daten, insbesondere die Verwendung von Texten, Textteilen oder Bildmaterial aus dieser Information bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung der Raiffeisenbank.

 

 

Jänner 2017, Bild Olga Danylenko, www.shutterstock.com